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"Volles Haus" beim Neujahrsempfang des 1. FC-TSG   Drucken 
Damit hatte der Vorstand nicht unbedingt gerechnet. Der Neujahrsempfang des 1. FC-TSG Königstein am vergangenen Sonntagmorgen (17. Januar) erfreute sich derart großer Beliebtheit bei den Mitgliedern und Freunden beider Stammvereine, dass die fast 70 Sitzplätze im neuen FC-Vereinsheim binnen kurzer Zeit allesamt besetzt waren und einige nur noch "Stehplatzkarten" bekamen. Über 100 Gäste aus verschiedenen anderen städtischen Vereinen und lokaler Politik waren es letztlich, die gemeinsam mit den Fußballern auf das Jahr 2010 anstoßen wollten. In seiner Ansprache ging Vorsitzender Jörg Pöschl denn auch noch einmal intensiv auf die Geschichte des Neubaus ein und betonte, wie stolz der Verein auf sein neues Vereinsheim sein könne, habe man doch schließlich fast 3.750 Stunden physischer Eigenleistungen investiert und zudem brutto fast 350.000,- Euro selbst beigesteuert, um das 700.000,- Euro-Projekt zu realisieren. Eine Beteiligung, die nicht wenige vorher ungläubig und kopfschüttelnd als "Verrücktheit" bezeichnet hätten...!Er dankte ganz besonders Architekt Hans Ellenberger und seiner Tochter Susanne Feistel, die weit mehr als "nur" ihren Job getan und sich in unglaublicher Weise engagiert hätten. Einen weiteren Dank hielt Pöschl für Thomas Fischer bereit, der ehrenamtlich für die gesamte Elektroplanung verantwortlich war. Auch Vereinsmitglied Manfred Weber vom gleichnamigen Schlüsseldienst wurde mit Lob und ebenso wie die Vorgenannten auch mit einem Weinpräsent bedacht, da er die gesamte Schließanlage für das neue Vereinsheim gespendet hatte.

Ein besonderes Dankeschön erhielt Walter Krimmel vom Verein, da er in seiner ehrenamtlichen Funktion als Erster Stadtrat während der Bauzeit nicht nur Bindeglied zwischen Verein und Stadt war sondern darüber hinaus noch als Fliesenlegermeister sämtliche Dusch- und Toilettenräume gefliest habe ohne seine fast 350 Arbeitsstunden dem Verein in Rechnung zu stellen. So darf sich Krimmel nun über einen gemeinsamen Abend mit seiner Frau im Varieté-Theater "Palazzo Frankfurt" freuen, Essen und Trinken inklusive!

Aber auch der Laudator selbst wurde von seinen Vorstandskollegen überrascht, denn Jörg Pöschl bekam von seinem Stellvertreter Rolf Dannenbaum einen Gutschein für sich und seine Frau für ein Wellness- Wochenende in einem Luxus-Hotel geschenkt. Rolf Dannenbaum hob hervor, dass ohne Jörg Pöschl der Verein nie und nimmer über dieses neue Vereinsheim verfügen würde. Pöschl wäre "geistiger Vater und Motor des Projektes" gewesen, sein diesbezügliches vielfältiges Engagement aufzuzählen würde jeden Rahmen sprengen, kurzum: er hätte sich unschätzbare Verdienste um die Zukunft des 1. FC Königstein erworben.

Jörg Pöschl betonte zum Abschluß seines Rückblickes auf das Jahr 2009 aber auch, dass die seit 2003 bestehende Fusion des 1. FC Königstein und der Fußballabteilung der TSG Falkenstein eine immer fester werdende Bindung hervorrufen würde. So hätten bei dem C-Neubauprojekt auch etliche TSG'ler unterstützend und helfend mitgewirkt und somit demonstriert, wie gut Königsteiner und Falkensteiner mittlerweile harmonieren würden. So hätten beide Stammvereine nun ihre respektablen "Eigenheime", denn auch das TSG-Vereinsheim sei ja im abgelaufenen Jahr umfangreich renoviert worden.

So ging der Ausblick auf das 2010 denn auch über auf das gemeinsame Jubiläum, denn sowohl der 1. FCK als auch die Fußballabteilung der TSG können in diesem Jahr auf ihr 100-jähriges Bestehen verweisen. So sind denn auch insgesamt sechs Jugendturniere und zwei Seniorenturniere geplant, außerdem wird jeder der beiden Vereine noch ein eigenes Festwochenende veranstalten. Und vielleicht klappt es auch noch mit einem Freundschaftsspiel gegen einen Bundesligisten, Gespräche laufen jedenfalls bereits. Dieses wird dann jedoch freilich auf dem Naturrasen der Sportanlage "Altkönigblick" über die Bühne gehen, auch wenn die Kicker des 1. FC-TSG hoffen, dass bis zum Sommer ihr neuer Kunstrasenplatz fertig ist, der dann wohl das "Kicker-Glück" endgültig komplettieren würde. Die Mittel sind jedenfalls im städtischen Haushault bereit gestellt und der ebenfalls anwesende Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) versprach denn auch unter lautem Beifall, dass er sich für einen umgehenden Baubeginn stark machen würde, sobald der Haushalt von der Königsteiner Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wäre. Dies soll im Februar geschehen und dann könnte Anfang April der jetzige Hartplatz "Am Kreisel" entsprechend umgewandelt werden, so dass er bis zum Juli fertig wäre.



 

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