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Bemüht, aber ohne Fortune!
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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 29. April 2008
Die Abstiegswolken werden dunkler über der Kur- und Burgenstadt Königstein! Zu dieser bitteren Erkenntnis muss man nach der 0:1-Heimniederlage des Bezirksoberligisten gegen die SG Rot-Weiß Frankfurt II zwangsläufig gelangen, wenn man den Blick auf die Tabelle richtet. Zwar sind es weiterhin "nur" vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, aber die Mannschaft des 1. FC-TSG scheint momentan einfach nicht in der Lage, mit einem überraschenden "Dreier" diesen Abstand verkürzen oder gar pulverisieren zu können.So auch am vergangenen Sonntag, als man gegen ein an diesem Tag gewiss nicht überragendes Team der "Roten" teils sogar gefällig mitspielen konnte, aber am Ende wieder keinen Befreiungsschlag in Form eines Sieges landen konnte. Dabei hatte es wieder einmal alles andere als gut für die Mannen vom "Altkönigblick" begonnen, denn es waren noch keine 100 Sekunden gespielt, als die Frankfurter Oberliga-Reservisten das erste Mal jubeln konnten. Bei einem langgezogenen Eckball stimmte die Zuordnung im Königsteiner Deckungsverband überhaupt nicht und Oktay Bulut konnte am langen Pfosten freistehend einschießen. In einer an Torchancen armen Begegnung hätte der 1. FC-TSG zwar bereits in der 5. Minute durch Laurent Nkanes Kopfball (knapp drüber) fast egalisieren können, aber eine Doublette des Frankfurter Führungstreffers hätte in der 20. Spielminute durchaus auch das 0:2 bedeuten können, wenn Königsteins Michael Holland-Nell nicht auf der Linie geklärt hätte. So plätscherte das Geschehen auf dem satten Rasengeviert bis zur 76. Minute so vor sich hin: Just in jener Minute kam ein von Frank Ziegler geschlagener langer Freistoßball aus dem Halbfeld in den Frankfurter Strafraum gesegelt, Sascha Imhofs Kopfball konnte Rot-Weiß-Torsteher Mike Wroblewski noch mit einem Reflex abwehren, aber der heranpreschende Thomas Mago versenkte das runde Spielgerät im Nachschuss zum vermeintlichen 1:1. Aber denkste, denn mitten hinein in den Königsteiner Jubel und die rot-weiße Enttäuschung ertönte der überraschende Pfiff des ansonsten ausgezeichnet leitenden Referees Martin Bechtel (FC Kressenbach), dessen Assistent an der Linie in dieser Situation eine Abseitsposition des Torschützen gesehen haben wollte. So wurden sowohl Bechtel und noch mehr der 1. FC-TSG zum Opfer einer glatten Fehlentscheidung des Assistenten, denn Mago hatte nie und nimmer im Abseits gestanden, was auch durch neutrale Beobachter bestätigt wurde. Bedauerlich für die abstiegsbedrohten Gastgeber, denn dieser Ausgleich wäre nicht nur für das Punktekonto und die Moral absolut wichtig sondern insgesamt auch verdient gewesen. Aber diese Entscheidung war das Signal für eine nun nachsetzende Königsteiner Mannschaft, die durch Laurent Nkane in der 79. Minute nochmals eine gute Chance zum Tor hatte, als der kamerunische Stürmer jedoch beim Torschuß in Rücklage geriet und die Kunststoffkugel daher knapp über die Latte pfiff. Das war's jedoch für die Königsteiner, deren Keeper Tobias Kördel bei zwei Kontern der "Roten" gegen eine zwangsläufig entblößte Hausherren-Hintermannschaft in den Schlußminuten bei Eins-gegen-eins-Situationen gar noch einen zweiten Gegentreffer verhinderte. So gilt nun die ganze Konzentration dem wohl alles entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt am heutigen Mittwoch um 20.00 Uhr gegen den FV Bad Vilbel II, der sich momentan einen Punkt besser als der 1. FC-TSG auf dem Relegationsrang 13 platziert sieht. Sollte auch diese Spiel nicht gewonnen werden, muss man sich in Königstein wohl allmählich mit dem Abstieg in die Bezirksliga anfreunden müssen. Am kommenden Sonntag steht dann das Gastspiel beim Tabellenzehnten KSV Klein-Karben II (15 Uhr) auf dem Programm. |
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Der Abstiegskampf spitzt sich zu....!
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 24. April 2008
Der nervenaufreibende Abstiegskampf geht weiter am Fuße des Altkönigs: Nach dem überlebenswichtigen 2:1-Sieg im Nachholspiel gegen die SG Ober-Erlenbach vergangenen Donnerstag musste die 1. Mannschaft am Sonntag dann eine 2:4-Niederlage beim Tabellenführer Spvgg. 02 Griesheim hinnehmen. Somit liegen die Königsteiner sieben Spieltage vor Saisonende nach wie vor auf dem Relegationsrang 13 mit einem 4-Punkte-Rückstand auf das rettende Ufer, während die vier Mannschaften auf den Rängen 14 bis 17 zum Direktabstieg aus der Bezirksoberliga verurteilt wären. Nachdem nun das lange Zeit abgeschlagene Schlusslicht SGK Bad Homburg eine furiose Aufholjagd einzuläuten scheint, geht es im Keller der Liga enger denn je zu, wie die aktuellen Tabellenstände zeigen:
11. SG Ober-Erlenbach (33 Punkte, aber ein Spiel mehr als alle nachfolgenden Teams);
12. Germania Enkheim (30);
13. 1. FC-TSG Königstein (26, eventuell noch zwei Punkte Abzug);
14. FV Bad Vilbel II (24);
15. SV Gronau (20);
16. SGK Bad Homburg (20);
17. SC Dortelweil (19).
Dass der 1. FC-TSG den diesjährigen Abstiegskampf erfolgreich bewältigen kann, hat die Partie am Donnerstag gegen die vom Königsteiner Ex-Coach Christian Staniura trainierten Ober-Erlenbacher gezeigt, in der die Mannen vom "Altkönigblick" die Tugenden zeigten, die vonnöten sind, um die Saison doch noch zu einem guten Ende führen zu können: unbändiger Einsatz, hohe Laufbereitschaft sowie mannschaftliche Ge- und Entschlossenheit! So stand am Ende auch ein hochverdienter 2:1-Erfolg, zu dem Mihajlovic und Pinto Gomes die Treffer beisteuerten. Auch am Sonntag bei der 2:4-Niederlage in Griesheim bewies die Mannschaft nach schwachen zehn Minuten unmittelbar vor der Pause, in denen man drei Treffer zum 4:1-Halbzeitstand kassierte, dass sie sich im Kampf um den Verbleib in der Bezirksoberliga noch lange nicht aufgegeben hat. So zeigte man in den zweiten 45 Minuten Charakter, ließ sich nicht "abschießen" und konnte das Spiel sogar noch offen gestalten. Zu mehr als dem Anschlußtreffer von Holland-Nell, der auch schon für das zwischenzeitliche 1:1 verantwortlich zeichnete, langte es jedoch nicht mehr, obwohl man mit einem durchaus möglichen 3:4 den Tabellenführer durchaus nochmal ins Schwitzen gebracht hätte. Am kommenden Sonntag geht es nun gegen die zuletzt sehr stark auftrumpfende Reserve des Oberligisten Rot-Weiß Frankfurt, gegen die es im Hinspiel eine 0:3-Pleite gab. Sollte der 1. FC-TSG vor allem an die kämpferische Leistung aus den letzten beiden Spielen anknüpfen können, ist eine Überraschung gegen die jungen und äußerst spielstarken Frankfurter nicht utopisch. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem heimischen "Altkönigblick". Der Appell an die heimischen Fans, die Königstein-Falkensteiner Fußballkombination in der jetzigen Phase ganz besonders zahlreich zu unterstützen, soll an dieser Stelle noch einmal ganz besonders aufgegriffen werden.
Das Vorspiel bestreitet um 13.15 Uhr die 2. Mannschaft des 1. FC-TSG gegen den alten Rivalen vom FC Reifenberg. Die Forderung nach einer Trotzreaktion für die grottenschlechte Vorstellung bei der sonntäglichen 2:4-Klatsche (nach 0:4-Rückstand, Tor: Renn sowie ein Eigentor von Oberems' Hartwich) in Oberems steht hier zunächst einmal im Vordergrund, wobei man auch den Tabellenvorletzten der A-Liga nicht unterschätzen sollte, wie der reichlich mühevolle 1:0-Sieg im Hinspiel gezeigt hat. Viel Worte zum Oberems-Spiel sollte man jetzt nicht mehr finden und lieber nach dem Motto verfahren: "Schlecht gespielt - verloren - abhaken - nach vorne schauen".
Mit einem weiteren "Dreier" sollte die 2. Mannschaft nämlich ihr nach der Winterpause neu formuliertes Saisonziel "5. Tabellenplatz" wieder ins Visier nehmen, denn diese Platzierung wäre am Ende ein toller Erfolg für den Aufsteiger. Anstoß ist wie gesagt um 13.15 Uhr.
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Sportliche Bankrotterklärung und Schneidhainer Absage!
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 17. April 2008
Peinlich, desolat, charakterlos usw.! Es gäbe sicherlich noch etliche negative Attribute, die die "Leistung" der Königsteiner 1. Mannschaft vom vergangenen Sonntag treffend umschreiben könnte. Allein die Wirkung dieser Worte auf die Spieler wäre nicht sichergestellt, denn auch nach der blamablen 2:5-Abfuhr gegen das Tabellenschlußlicht SGK Bad Homburg hatte man nicht unbedingt den Eindruck, dass jeder Akteur des Bezirksoberligisten begriffen hatte, dass man sich mit dieser Art von Darbietung keinerlei Hoffnung auf einen Klassenverbleib machen darf. Geradezu schockierend, dass speziell in den ersten 45 Minuten ein absoluter Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften vorhanden war und man phasenweise meinen konnte, dass die Kreisstädter mit drei bis vier Spielern mehr auf dem Platz stehen würden. 0:4 hieß es aus Königsteiner Sicht bereits nach 33 Minuten und auch der 1:4-Anschuß durch Imhof in der 39. Minute bot angesichts des bis dato unerklärlich leidenschaftslosen Auftretens auch keinen Anlass zu übertriebenen Hoffnungen. Im Gegenteil, unter den Anhängern des 1. FC-TSG machte sich blankes Entsetzen ob der Geschehnisse auf dem roten Aschenplatz breit, so dass sich Vorsitzender Jörg Pöschl gezwungen sah, höchstselbst in der Halbzeitpause eine donnernde Kabinenpredigt abzuhalten.
Nach der Pause war denn auch ein gut 10-minütiges Aufflackern Königsteiner Kampfgeistes zu erkennen, der neben dem Treffer zum 2:4 durch Mihajlovic noch eine gute Kopfballchance für Krasniqi bescherte. Da statt des hier möglichen 3:4 dann jedoch in der 56. Minute der fünfte Homburger Treffer fiel, war dieser Genickschlag dann der endgültige Knockout für die Königsteiner Bemühungen und das Spiel verflachte angesichts des klaren Spielstands in der Restzeit wieder vollends. So ist nun die Nachholpartie am heutigen Donnerstag (20 Uhr, "Altkönigblick") zuhause gegen die SG Obererlenbach wohl das Spiel um "alles oder nichts", denn eine erneute Niederlage gegen ein noch nicht gänzlich am rettenden Ufer angelangtes Team aus Obererlenbach wäre fast schon gleichbedeutend mit einer Vorentscheidung im Abstiegskampf, zumal es anschließend am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Eichenstraße) zum Tabellenführer Spvgg. 02 Griesheim geht. Um es mit Schlagerlady Katja Ebstein zu sagen: "Wunder gibt es immer wieder". Die ergänzende Frage darf angesichts der Vorstellung aus dem Homburg-Spiel mehr denn je erlaubt sein: "Aber auch in Königstein?". Der heutige Abend wird einen wegweisenden Fingerzeig geben, auch wenn die Hiobsbotschaften nicht abreißen: Nach Dauerrenner Carlos Regalo (Außenbandabriß) hat es nun binnen acht Tagen den zweiten Leistungsträger schlimmt erwischt, denn Spielertrainer Martin Schuhrk knickte am Sonntag um und zog sich eine noch nicht näher diagnostizierte Knöchelverletzung zu, die ein Mitwirken in den nächsten Spielen äußerst fraglich erscheinen lässt!
Ganz andere Sorgen hat man bei der 2. Mannschaft, die weiterhin auf einen Spieleinsatz wartet. Aufgrund des Rückzugs des FC Oberursel II aus der A-Liga war die Truppe von Trainer Bernd Auch am vergangenen Sonntag erneut zum Zuschauen verurteilt und auch das Lokalderby gegen die SG Schneidhain am vorgestrigen Dienstag fiel aus. Die Verantwortlichen der SG Schneidhain hatten Stunden vor dem Spiel die Punkte kampflos an den 1. FC-TSG abgegeben, da Schneidhain nur neun Spieler zusammenbekommen hätte. Sicherlich auch ein absolutes Novum in der städtischen Nachkriegs-Derbygeschichte, dass ein solches Prestigeduell einfach "abgeschenkt" wird! Damit kletterte die "Zweite" zwar wieder auf Platz 6, aber der Verdruß darüber, dass man wieder nicht spielen konnte, war sicherlich größer. Seit dem 29. Februar hat man wegen spielfreier Wochenenden und diverser Spielausfälle nämlich insgesamt nur zwei Spiele absolviert, während andere A-Ligisten in dieser Zeit sechs oder sieben Einsätze hinter sich gebracht haben. Am Sonntag wird also ein neuer Versuch unternommen, der die Jungs dann zum Tabellensiebten SV Oberems führt (Anstoß 15.00 Uhr). |
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