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Staniuras Rücktritt nach magerem 1:1!
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 29. November 2007
Bezirksoberligist 1. FC-TSG Königstein und Trainer Christina Staniura gehen ab sofort getrennter Wege! Nach dem enttäuschenden 1:1-Remis des Tabellenelften gegen den an drittletzter Position stehenden SC Dortelweil hat Staniura um Auflösung seines Vertrages gebeten. "Ich bin einfach nicht mehr an die Mannschaft herangekommen. Das Potential in der Truppe ist sicherlich vorhanden, um weiter vorne mitzuspielen, aber ich konnte es trotz allem Bemühen nicht mehr herauskitzeln", so Staniura. "Wir alle hatten vor der Saison die meines Erachtens nach realistische Zielsetzung, um Platz 5 oder 6 mitzuspielen und können daher mit dem bisher Erreichten beileibe nicht zufrieden sein. Vielleicht findet sich die Mannschaft ja unter einem neuen Trainer und präsentiert ihre eigentliche Leistungsstärke." Da nur noch das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr) beim FC Ober-Rosbach auf dem Jahreskalender 2007 ansteht, wird hier der ohnehin aufgrund einer Verletzung zum Zuschauen verurteilte Kapitän Martin Schuhrk als Interims-Coach fungieren. In der sich dann anschließenden Winterpause wird man am Fuße des Altkönigs den Trainermarkt genau sondieren, um Anfang des Jahres einen adäquaten Nachfolger für Staniura präsentieren zu können. Der Verein aus der Kur- und Burgenstadt gilt in der Bezirksoberliga noch immer als attraktives Betätigungsfeld, so dass man sicherlich einen namhaften neuen Coach finden wird, der das Team schnellstmöglich aus den dunkelgrauen Zonen des unteren Tabellenmittelfeldes herausführen soll. Angesichts dieser Personalie mutiert das sportliche Geschehen vom letzten Sonntag fast schon zur Randnotiz und kann getrost mit dem Sprichwort "Zum Leben zu viel, zum Sterben zu wenig" reflektiert werden. Vor dem Spiel war man sich einig, dass man unbedingt einen Sieg braucht, um weitere Distanz zu den akut abstiegsgefährdeten Teams wie eben jenem SC Dortelweil zu schaffen. Dass es am Ende der 90 Minuten auf dem durch die permanenten Regenfälle immer schlechter zu bespielenden Königsteiner Hartplatz nur zu einem mageren 1:1 reichte, enttäuschte nachher alle Königsteiner Akteure. Dabei konnte man der Mannschaft diesmal wirklich nichts nachsagen, denn man fightete nach dem frühen 0:1-Rückstand aus der 15. Minute engagiert und druckvoll um den Ausgleich, der dann auch in der 66. Minute fiel: Michael Holland-Nell hatte sich auf der linken Seite schön durchgesetzt und seine flache Hereingabe nahm Laurent Nkane in bester "Gerd Müller-Manier" mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich auf engstem Raum und schoss das Leder aus fünf Metern dem Dortelweiler Keeper durch die Beine ins Netz. Auch danach drückten die geschlossen auftretenden Hausherren weiter auf den Siegtreffer und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Seiten, der jedoch ohne weiteren Torerfolg blieb. |
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Die launische Diva at its best!
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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 21. November 2007
Der 1. FC-TSG Königstein scheint in dieser Bezirksoberligasaison nicht über das Mittelmaß herauszukommen. Wähnte man die Mannschaft nach den guten Vorstellungen in den letzten drei Spielen schon auf dem Weg in die obere Tabellenhälfte, so muss man nach dem 0:2-Rückschlag vom vergangenen Sonntag beim Tabellenvorletzten SV Gronau die weitere Entwicklung der Mannschaft mit einem Stirnrunzeln begleiten. Während die Mannschaft von Trainer Christian Staniura gegen die ersten fünf Vereine in der Tabelle allesamt gepunktet hat, sieht die Bilanz ausgerechnet gegen die Tabellenkellerkinder ziemlich düster aus. So hat alleine der Tabellenvorletzte aus Gronau nun sechs seiner 15 Punkte gegen die Taunusstädter eingefahren und auch der kommende Gegner, der Tabellendrittletzte SC Dortelweil, hat sich im Hinspiel an einem 3:1-Sieg über den 1. FC-TSG erfreuen können. Das Spiel in Gronau war ein Abbild der bisherigen Saisonleistungen gegen schwächere Teams: Man hatte den Eindruck, als dass die Akteure in Rot-Weiß dachten, dass man schon irgendwie mit 80% Einsatz das Spiel bestimmen und siegreich gestalten könne. Dies war aber zum wiederholten Male ein Trugschluß, denn die spielerisch biederen, aber aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber aus dem Vilbeler Vorort wurden durch den frühen Führungstreffer gegen eine unsortierte Königsteiner Abwehr bereits nach zehn Minuten zusätzlich motiviert. Der 1. FC-TSG hatte ín der Folge ebenfalls gute Einschußmöglichkeiten, aber die letzte Konzentration wie Entschlossenheit fehlten mal wieder zum Torerfolg. Spielentscheidend dürfte jedoch die 55. Minute gewesen sein, als Schiri Kovacevic (Frankfurt) den bereits verwarnten Königsteiner Daniel Soldo wegen eines Bodychecks im Mittelfeld mit Gelb-Rot vom Platz stellte. Eine ebenso umstrittene wie fragwürdige Entscheidung des jungen Referees, denn schließlich ließ er fast noch eine Minute weiterspielen, bevor er Soldo zu sich zitierte und außerdem hätte sich der bedauernswerte Königsteiner in der betreffenden Situation schon in "David-Copperfield-Manier" in Luft auflösen müssen, um dem auf ihn zurennenden Gronauer zu "entkommen". Damit jedoch nicht genug: Im unmittelbaren Anschluß an diese Herausstellung zückte er noch Rot für Königsteins Michel Cantarone, der die wahrlich streitbare Entscheidung des Unparteiischen mit den Worten "Das ist echt lächerlich" kommentierte. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl, Souveränität und Einsicht in seine vorherige Entscheidung hätte Kovacevic hier sicherlich anders handeln können. So fiel kurze Zeit später durch einen abgefälschten Schuß aus 20 Metern gar noch das 2:0, aber kurioserweise drehte sich anschließend das Spiel völlig. Die neun Königsteiner bestimmten das Spiel und drückten vehement auf den Anschlußtreffer, der dann in der 81. Minute auch fällig schien, nachdem Laurent Nkane von Gronau Keeper im Strafraum regelwidrig gebremst worden war und zudem noch ein Gronauer Akteur vor dem fälligen Elfmeter wegen Beleidigung eines Königsteiner Spielers mit der roten Karte bedacht worden war. Den wirklich gut geschossenen Elfmeter von Michael Holland-Nell konnte Torwart Langer im Gronauer Kasten jedoch in vorzüglicher Manier entschärfen, so dass es in der verbleibenden Spielzeit letztlich beim 2:0 blieb. |
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Sportliche Hausse unverkennbar!
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 15. November 2007
Der 1. FC-TSG Königstein scheint endlich auf dem Weg in die obere Tabellenhälfte der Bezirksoberliga Frankfurt-West! Diesen Schluß kann man nach dem 1:0-Erfolg des jetzigen Tabellenelften gegen den nunmehr auf Platz 12 liegenden FC Germania Enkheim ziehen, der zugleich das Ende der schwarzen Serie von zuletzt sechs Spielen ohne Sieg bedeutet. Dass ein Aufwärtstrend seit Wochen bereits in Sicht ist, hatten ja schon die beeindruckenden Auftritte in den letzten beiden Spielen gegen den jetzigen Tabellenzweiten SG Anspach und beim Tabellenführer SV Nieder-Wöllstadt gezeigt, an deren Ende jeweils ein verdienter Punktgewinn stand. Nun ist also auch der erste "Dreier" seit dem 30. September wieder unter Dach und Fach, als man seinerzeit den Tabellendritten Spvgg. 02 Griesheim mit 2:1 bezwingen konnte. Um es vorweg zu nehmen: Der knappe Sieg gegen die jungen Enkheimer war verdient, denn der 1. FC-TSG kam bei äußerst unwirtlichen Bedingungen auf der Seenplatte des Hartplatzes am Kreisel zu wesentlich mehr guten Einschußmöglichkeiten als der Gast aus dem Frankfurter Osten. Speziell Königsteins Spielmacher Daniel Soldo scheiterte an diesem Tag mehrfach an Gästekeeper Brunnacker oder hatte das Visier um einige Zentimeter falsch justiert. So war es Nenad Mihajlovic, dessen Kopfballbogenlampe nach Soldo-Eckball in der 51. Minute den Sieg bescherte. Übrigens die erste Standardsituation in dieser Saison, die zu einem Treffer für die Elf von Trainer Christian Staniura führte! Positiv anzumerken ist, dass die Spieler wohl endlich verstanden haben, dass man nur über das kämpferische Element und mit der richtigen Einstellung Siege einfahren kann - mit spielerischen Mitteln alleine kann man in dieser Liga nichts "reißen". Ein weiterer Fakt: Obwohl die Spieler den kleinen Hartplatz am Königsteiner Kreisel überhaupt nicht mögen, muss konstatiert werden, dass man in dieser Saison bisher drei Spiele dort austrug (neben Griesheim noch gegen Ober-Rosbach und eben jetzt gegen Enkheim) und alle drei Begegnungen wurden auch gewonnen. Von der in früheren Spielzeiten oftmals beschworenen "Hartplatz-Allergie" der Königsteiner Techniker kann heuer also keine Rede mehr sein und die jahreszeitbedingte Sperre des Rasenplatzes kann man daher fast schon als gutes Omen für die letzten beiden noch verbleibenden Heimspiele des Kalenderjahres 2007 werten. A propos letzte Spiele 2007....: Bis zur Winterpause sind es nun noch drei Spiele und der 1. FC-TSG tritt in diesen Partien gegen Mannschaften an, die allesamt hinter den Burgenstädtern platziert sind, nämlich gegen die akut abstiegsgefährdeten Teams des SV Gronau (Vorletzter auf Rang 16), FV Bad Vilbel II (Rang 15) und SC Dortelweil (Rang 14)! Die Forderung nach sieben Punkten aus diesen drei Spielen ist also nicht unbedingt vermessen und die Realisierung dieser Zielsetzung wäre letztlich gleichzusetzen mit einem geruhsamen Überwintern in gesicherten Tabellenregionen. Um jegliche Euphorie aber schon im Keime zu ersticken, sei gesagt, dass gegen just jene drei Gegner in der Vorrunde drei bittere Niederlagen und 1:6-Tore quittiert werden mussten! Den Anfang dieser "Tour der Hoffnung" macht am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim SV Gronau, der die Partie gegen den 1. FC-TSG sicherlich bereits als eine der letzten Chancen ansieht, noch einmal in Reichweite des hinteren Mittelfeldes zu gelangen. Ergo: Ein verbissener Abstiegsfight dürfte zu erwarten sein. |
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